Samstag, 26. August 2017

Schwangerschaftsendspurt

Der Entbindungstermin rückt immer näher, bereits in weniger als zwei Wochen ist es soweit. Die Schwangerschaft ist im Großen und Ganzen ohne größere Beschwerden verlaufen und ich konnte sie sehr genießen. Anfangs hatte ich die typische Schwangerschaftsmüdigkeit und mir war phasenweise leicht übel, aber ich musste mich nie übergeben. Diese Symptome verschwanden mit der 12. Schwangerschaftswoche. Nach dem zweiten Drittel hatte ich bereits fast 10kg zugenommen, was mir persönlich zu viel war.
Dann wurde Verdacht auf Gestationsdiabetes gestellt, da mein Nüchternwert beim ogtt knapp erhöht war. Die Werte nach 1 bzw 2 Stunden waren aber sehr gut (beinahe wieder im nüchternen Bereich). Ich wurde an eine Diabetologin überwiesen und bekam ein Blutzuckermessgerät samt Zubehör. Von nun an sollte ich täglich 4x meine Blutzuckerwerte messen (nüchtern, eine Stunde nach dem Frühstück, eine Stunde nach dem Mittagessen, eine Stunde nach dem Abendessen). Und ich bekam Ernährungstipps, die ich einhalten sollte, damit ich die Buchspeicheldrüse meines Babys nicht unnötig belaste. In der Schwangerschaft ist es ja generell so, dass die Bauchspeicheldrüse weit mehr arbeiten muss und viel mehr Insulin produzieren muss. Meine Ernährung sah möglichst wenig Kohlehydrate vor. Nur zum Frühstück eine Scheibe Vollkornbrot mit viel Butter (hemmt den Blutzuckeranstieg scheinbar), Wurst, Käse. Zu Mittag Fisch/Fleisch mit Gemüse (kein Reis, keine Nudeln, fast keine Kartoffeln). Spät am Abend sollte ich nichts mehr essen. Zwischenmahlzeiten durfte ich schon zu mir nehmen, zb eine kleine Portion Obst. Mein Abendessen bestand daher meist aus einem Naturjoghurt mit Obst und Nüssen.
Im Endeffekt stehe ich nun bei einer Gewichtszunahme von 8kg insgesamt. Die Blutzuckermessungen haben nach dem ogtt beim Hausarzt immer einen Nüchternwert ergeben, der komplett okay war. Eine Stunde nach den Mahlzeiten sollte ich optimalerweise einen Wert von unter 120 aufweisen. Auch das habe ich meist geschafft! Ob ich nun Gestationsdiabetes habe oder nicht hat sich mir daher bis jetzt immer noch nicht beantwortet, aber ich bin froh, dass ich durch den Verdacht nicht unnötig viel zugenommen habe.
Jedenfalls wurde ich seither alle 2 Wochen zum Ultraschall gebeten und es wurde überprüft, ob das Baby nicht zu groß und schwer wird. Die Entwicklung des Babys entsprach jedes Mal der Schwangerschaftswoche und war kein Grund zur Besorgnis. Knapp vor der 30. Schwangerschaftswoche hat sich das Baby dann bereits in die richtige Geburtsposition begeben und liegt zum Glück nach wie vor richtig.
Die Schwangerschaft verlief bisher sehr entspannt und ich habe mir kaum Gedanken rund um die bevorstehende Entbindung gemacht. Sein ein paar Tagen merke ich jedoch, dass es mir schwerer fällt in den Schlaf zu finden und ich insgesamt doch unruhig werde. Die Kliniktasche ist erst so halb gepackt (ich möchte ohnehin bald wieder nach Hause und nicht zu lange auf der Station bleiben). Ich bemerke ab und zu ein Ziehen und Spannen und Druck nach unten. Der Endspurt hat begonnen und plötzlich habe ich das Gefühl noch so viel erledigen zu müssen.
Vorbereitet habe ich mich eigentlich auch nicht wirklich dieses Mal. Ich habe keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht, kein einziges Buch zum Thema gelesen und ich gebe zu keine Dammmassage gemacht, noch keinen Himbeerblättertee getrunken zu haben und was man sonst noch so machen könnte. Einfach nichts! Ich hatte immer das Gefühl, dass noch so viel Zeit ist und dass dies alles irgendwie nicht notwendig wäre. Mal schauen, ob ich da zu gelassen war mit meiner Einstellung...

Die Vorbereitungen fürs Baby sind im Prinzip getroffen. Schlafen wird es bei uns im Familienbett, gewickelt wird es mit Stoffwindeln und die Wickelkommode steht. Ich habe mein Tragetuch und einige Tragehilfen einsatzbereit und auch den Kinderwagen. Die Babyschale (mit Isofix) wartet auch auf ihren Einsatz. Kleidung ist da, die Babybadewanne auch. Für einen entspannten Stillbeginn habe ich mich mit Stilltee und Bockshornkleekapseln eingedeckt. Eine Hebamme für die Nachbetreuung habe ich auch an meiner Seite.
Der Käferpapa bekommt ab der Geburt zwei Wochen Urlaub und auch die Käferoma wird uns unterstützen und auch bei der Entbindung dabei sein. Das Käferle freut sich schon sehr aufs Geschwisterchen, sie streichelt häufig meinen Bauch, stellt viele Fragen und plaudert mit dem Baby.

Nicht mehr ganz zwei Wochen...
Wir freuen uns auf dich!!!!


Freitag, 25. August 2017

Meine Freitagslieblinge (25. August)

Eine abwechslungsreiche und aufregende Woche liegt hinter mir. Ich habe meinen Geburtstag gefeiert, letzte Vorbereitungen fürs Baby getroffen, viel unternommen und auch noch einmal Paarzeit mit dem Käferpapa verbracht (wir waren einkaufen und vegan essen).
Damit sind wir auch schon bei meinem Lieblingsessen der Woche angelangt.
Der Käferpapa und ich hatten ein paar Dinge in der Stadt zu erledigen und waren dann in einem Restaurant essen. Nur wir zwei!!! Das kommt sehr selten vor und wir haben es daher umso mehr genossen. Obwohl wir uns nicht vegan ernähren haben wir uns für ein leckeres veganes Menü vom Buffet entschieden:
Karottencremesuppe
Balkan-Grillerei mit Tomaten und Kartoffeln
Würzige Linsentaler mit Apfel- Rotkraut
 




Mein Lieblingsbuch der Woche habe ich ganz unverhofft vom Käferpapa zum Geburtstag geschenkt bekommen. Wir waren an meinem Geburtstag mit Freunden Eis essen und dann mit den Kindern am Spielplatz, wo zufällig gerade ein Lesepicknick mit einem bekannten österreichischen Kinderlyriker stattfand. Die Gedichte von Georg Bydlinski kenne ich recht gut, da ich im Deutschunterricht in der Grundschule schon einige aufgegriffen habe. Und so bin ich ganz unverhofft an diesen wunderbaren Gedichteschatz mit persönlicher Widmung des Autors gekommen.



Mein Lieblingsmoment mit dem Kind:
Das Käferle geht seit Kurzem zum Reiten und sie verblüfft mich da immer wieder. Bereits in der ersten Reitstunde hat sie das Traben ausprobiert und mit viel Freude und Mut alle Übungen mitgemacht (ohne Anhalten reiten, mit geschlossenen Augen,...). Sie stellt viele viele Fragen zum Thema Pferdepflege, Pferdehaltung usw. und ist allgemein sehr interessiert. Ich konnte nur staunend zusehen...


Mein Lieblingsmoment für mich:
Einen richtigen Lieblingsmoment für mich allein gab es in dieser Woche nicht, aber es gab viele kleine Momente, in denen ich nur für mich war und mich aufs Baby gefreut habe. Auf einer Bank sitzend und die warmen Sonnenstrahlen der Augustsonne genießend zum Beispiel...
 
Meine Lieblingsinspiration der Woche:
Immer wieder werde ich vom Blog Wunderwerkstatt inspiriert. Ich finde dort wertvolle Anregungen fürs Käferle. Die Wunderwerkstatt ist wirklich eine Fundgrube an Ideen. Es gibt die Möglichkeit gezielt nach Ideen fürs eigene Kind zu suchen (Alter, Fähigkeiten, Interessen, Spieltyp).
Ich stöbere da immer wieder gerne und lasse mich inspirieren und deswegen ist die Wunderwerkstatt meine Lieblingsinspiration der Woche.
 
Verlinkt bei BerlinMitteMom, dort findet ihr viele Freitagslieblinge-Beiträge versammelt! Schaut doch vorbei!
 


Dienstag, 22. August 2017

Unser Stoffy- Wickelplatz

Vielen Stoffwicklerinnen ist das CD- Schneckenregal als Aufbewahrung für Stoffwindeln bekannt und ich gebe zu, dass ich der Versuchung nicht widerstehen konnte, meine Stoffwindelsammlung so aufzubewahren und zu präsentieren.
Beim Käferle hatte ich einen alten Eckschreibtisch zum Wickelplatz umfunktioniert und habe anfangs Wegwerfwindeln benutzt. Dann habe ich die Stoffwindeln für uns entdeckt und mittlerweile wäre es unvorstellbar für mich, mein Baby mit Wegwerfwindeln zu wickeln.
Von meinen Eltern habe ich eine wunderhübsche alte Kommode geschenkt bekommen, die ich etwas aufgearbeitet und frisch geölt habe. Dieses tolle Möbelstück soll die Wickelkommode für Baby Nr.2 sein. Darauf befindet sich eine weiche Wickelauflage und als Nässeschutz eine Moltonauflage sowie eine Wickelunterlage. Die Einlagen befinden sich derzeit in einer Box auf der Kommode und die Stoffwindeln (Höschenwindeln, Überhosen in Newborn- und One Size Größe aus PUL und Wolle, Pocketwindeln, Mullwindeln, usw ) im Schneckenregal.
Für das Käferle werde ich einen Tritthocker bereit stellen, damit sie beim Wickeln des Babys dabei sein kann.
In der Kommode befindet sich die Kleidung für das Baby und weitere Dinge, die für das Baby gebraucht werden.


Ein wenig geübt habe ich schon mal am Teddybär unserer Tochter, da ich mit den diversen Falttechniken von Mullwindeln bzw Prefolds noch keinerlei Erfahrung habe. Bei der Tochter habe ich die Prefolds nur der Länge nach gefaltet und in die Überhose eingelegt, aber da ging es auch nicht mehr darum Muttermilchstuhl in der Windel zu behalten, da sie damals schon längst Beikost gegessen hat als wir auf Stoffwindeln umstellten.


 Im Schneckenregal befinden sich derzeit folgende Schätze:
  • Höschenwindeln in One Size von Bambi Roxy, Petit Lulu, eine Tots Bots Bamboozle, eine Unuo; Mullwindeln;
  • Pocketwindeln von Bamboolik;
  • Snap- in- One: eine TushMate, eine Petit Lulu SIO, eine Close Pop In;
  • Überhosen aus PUL bzw Wolle: Milovia Newborn und One Size, Blueberry, Bambi Roxy (PUL und Wolle), Maleja Wolllongie Huda PUL Schlupf
  • und eine Strickbindewindel zum Testen
... so ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen, hihi...



Die gebrauchten Windeln werden in einem XL Wetbag von Planet Wise gelagert (so der Plan). Für unterwegs habe ich dann noch einen kleineren Wetbag. Muttermilchstuhl ist ja komplett wasserlöslich und muss nicht extra per Hand ausgespült werden. Die Windel kann also gleich so in die Waschmaschine.
 

 
Ich bin schon sehr gespannt auf die Erfahrungen beim Stoffwickeln beim zweiten Kind. Plan habe ich eigentlich keinen und ich möchte mich auch auf kein System festlegen. Ich möchte das Wickeln mit Mullwindeln, Prefolds, Strickbindewindeln und vielleicht auch Höschenwindeln in Newborn ausprobieren (tendiere da zu den Blümchen Höwis). Auch kleine Stoffwaschlappen habe ich aus alten Mullwindeln und Stoffresten genäht, da ich keine gekauften Feuchttücher nutzen möchte, sondern mit den genächten Waschlappen und Kokosöl den Babypopo reinigen möchte.



Ob wohl auch alles so problemlos funktionieren wird wie beim Käferle?
 
Unter dem Label Stoffwindeln findet ihr übrigens viele Stoffy- Testberichte von mir zum Nachlesen und es wird in den nächsten Monaten sicher den einen oder anderen neuen Testbericht geben.
 
Hier könnt ihr Kleine Mami auch via Facebook folgen.


Sonntag, 20. August 2017

My little Blessingway

Als ich mit dem Käferle schwanger war, gab es eine fantastische Babyparty für mich mit den klassischen Spielen (Babybreisorten raten, Bauchumfang schätzen, Puppe wickeln, usw.). Die Feier war sehr lustig, aber im Freundeskreis hatte noch niemand Kinder und so waren die Spiele auch für alle relativ "neu". Mittlerweile hat sich das geändert und so habe ich überlegt dieses Mal die baldige Geburt anders zu feiern.
Der größte Unterschied bestand schon in der Anzahl der Gäste. Gefeiert wurde in einem Mini-Rahmen mit ganz wenigen engen Freundinnen (eine musste leider kurzfristig absagen) und mit der ganzen Kinderschar. Schon allein aus Platzgründen wäre dies nicht anders möglich gewesen bzw wäre es auf Kosten der Gemütlichkeit gegangen.
Es wurde also keine große Babyparty, sondern ein Blessingway im kleinen Kreis. Das erste Mal davon gelesen habe ich hier bei Susanne von Geborgen Wachsen und ich war sofort begeistert.


Ein Blessingway ist...
  • eine spirituelle Tradition zur Ehrung der Frau für einen neuen Lebensabschnitt.
  • ein altes Navajo Ritual der amerikanischen Ureinwohner
  • eine Feier für die Schwangere, um sie für die bevorstehende Geburt zu stärken
  • ein Treffen von Frauen, um der werdenden Mama Liebe und Kraft entgegenzubringen
Am wichtigsten war mir die Feier zu genießen und auch dass es den kleinen Gästen gefällt, denn die gehen immer vor. Und so war es dann ein nettes Plauder- und Spieletreffen mit vielen lieben Wünschen für eine entspannte schöne Geburt. Es war sehr entspannt und daher einfach wunderschön. Für die Gäste gab es ein kleines Buffet mit selbst gebackenen Apfelkuchen, Pizzastangen, Snacks für die Kinder,...


Geburtskette:
Die Gäste haben eine oder mehrere Perlen bzw Kettenanhänger mitgebracht. Aus diesen ist ein Glücksbringer - Armband entstanden, das ich unbedingt bei der Geburt tragen möchte. Den  Geburtswichtel habe ich vor ungefähr einem Jahr meiner Bloggerfreundin Ricarda von Großer Tiger und kleine Biene als Glücksbringer für die bevorstehende Entbindung geschenkt. Er hat ihr Glück gebracht und so hat sie ihn mir im Juli wieder mitgebracht, damit er nun mir Glück bringt. Vielen Dank dafür, ich bin überzeugt bei so vielen tollen Glücksbringern kann nichts schief gehen.


Außerdem habe ich noch diese hübsche selbst gebastelte Karte samt Delphinanhänger fürs Käferle bekommen und noch einige andere tolle Dinge.


 
Für die Gäste gab es dann noch ein kleine Schokolade und ein Teelicht mit nach Hause.



Da mein Schwesterherz leider bei der Feier nicht dabei sein konnte, habe ich mit ihr nachträglich Steine gestaltet, die nun auf meinem Nachtkästchen liegen und mich positiv auf die Geburt einstimmen sollen. 


Es gibt noch viele weitere tolle Ideen (klick und klick) für ein Blessingway wie zb Fußbäder (nicht unbedingt mein Fall, hihi), Bauchbemalung mit Henna, usw. 


Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee für euch dabei und ihr zelebriert in eurer nächsten Schwangerschaft auch ein Blessingway?

Dienstag, 15. August 2017

Schatzsuche im Wald - Sachensucher unterwegs

Unser Käferle sammelt in letzter Zeit mit großer Begeisterung Naturschätze. Sie pflückt gerne Wiesenblumensträuße, nimmt Steine, Schneckenhäuser, Stöcke, Zapfen und so weiter, die sie im Wald oder am Wegesrand findet mit nach Hause. Und sie liebt es auch ihre Naturschätze zu verschenken, wobei man ganz besonders darauf aufpassen muss sie nicht zu verlieren, da sie garantiert wieder danach fragt.
Unlängst hatte ich dann die Idee eine Schatzsuche im Wald für sie vorzubereiten. Als Schatzkiste für die Naturschätze diente dabei ein Eierkarton für 6 Eier bzw für 10 Eier. Ich habe für beide Eierkartongrößen Vorlagen gezeichnet.
Bisher haben wir erst die "kleine Schatzsuche" gemacht, denn die "große Schatzsuche" heben wir uns für den Herbst auf.


Hier seht ihr meine Vorlage, wobei ich auch einen Blanko-Raster gezeichnet habe, dann kann man die Waldschätze individuell zusammenstellen, die gesucht werden sollen.


Aufgeklebt auf einen 6er- Eierkarton sieht die Sammelbox dann so aus und schon kann es los gehen.


Das Käferle war mit Feuereifer bei der Sache und hatte innerhalb kürzester Zeit fast alle Schätze gefunden. 


Nur die geflügelte Frucht des Ahorns haben wir erst bei einem weiteren Waldspaziergang entdeckt.



"...Ich bin nämlich ein Sachensucher, und da hat man niemals eine freie Stunde."
"Was hast du gesagt, was du bist?", fragte Annika.
"Ein Sachensucher."
"Was ist das?", fragte Tommy.
"Jemand, der Sachen findet, wisst ihr. Was soll es anderes sein", sagte Pippi, während sie die Mehlreste zu einem kleinen Haufen zusammenfegte.
"Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet. Und das gerade, das tun die Sachensucher."
Zitat aus Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren (Kapitel 2 Pippi wird Sachensucher und gerät in eine Prügelei)

Eine weitere tolle Idee für den Herbst verlinke ich euch hier - Herbstpuzzle- DIY

Gerne schicke ich euch auch meine Vorlage für die Waldschatzsuche per Email, wenn ihr mir in einem Kommentar eure Emailadresse nennt oder ihr schreibt mir diese an kleinemami@gmx.at

Einen Eierkarton kann man natürlich auch prima für andere Schatzsuchen verwenden (Schleichtiere, Legosteine, uvm), die dann gefunden werden sollen.

Verlinkt bei Creadienstag

Verlinkt bei den Naturkindern

Sonntag, 13. August 2017

12 von 12 im August

Ich nehme euch heute mit 12 Bildern mit durch meinen etwas unspektakulären Tag.
Das Käferle ließ mich heute lange schlafen und so starteten wir gut ausgeruht in diesen Samstag.
Nach dem Zähneputzen und Ankleiden machten wir uns auf den Weg zum gemeinsamen Frühstück mit den Mädels vom Kanga und ihren Kindern.
Ich war erst einmal zum Schnuppern mit einer Freundin dort und es hat mir wirklich gut gefallen, sodass ich vermutlich im Oktober in den laufenden Kurs einsteigen werde.
Wir spazierten gemeinsam mit besagter Freundin und ihrem Sohn zum Treffpunkt.



Für mich gab es unter anderem einen großen koffeinfreien Latte Macchiato - hmm lecker!!!

 
Die anderen Kinder durften im Meerjungfrauen- Malbuch vom Käferle malen...
 

 
und wir durften uns ein Buch angucken. Das Käferle liebt ja Bücher und Geschichten, die sie noch nicht kennt.

 
Nach dem netten Treffen und einem kleinen Einkauf spazierten wir wieder zu unserem Auto zurück und fuhren nach Hause, um das Mittagessen zu kochen. Es gab Putenbrustfilet mit Gemüse.

 
Mahlzeit!!!

 
Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause. Das Käferle genießt das meist sehr, wenn sie einfach nur in Ruhe mit uns zu Hause spielen kann. Besonders beliebt ist aktuell ihre Schaukel, da sie so vielseitig einsetzbar ist, hihi...


 

Die "Spielhöhle" nutzt sie nicht so oft, aber sie dient auch als Regal für Spielsachen und angebotene Materialien.
 

 
Die Schleichtiere wurden aufgestellt und versorgt ...

 
 
und die Puppen auf dem großen Marienkäfer durch das Zimmer kutschiert. Ich finde es ja immer wieder interessant, auf welche Ideen Kinder beim freien Spielen kommen.



Anschließend wurde noch ein Marillenkuchen gebacken und natürlich gekostet. Wir können irgendwie nie warten bis der Kuchen ausgekühlt ist, haha...

 
 
Am Abend haben wir dann noch die Fotos vom Babybauchshooting angeschaut und ich finde auf diesem Bild kommt meine Kugel besonders gut zur Geltung oder mit anderen Worten- hier schaue ich besonders dick aus...
 
Nicht mehr ganz 4 Wochen, dann darf ich unser zweites Wunder in den Armen halten!!!!!
 



Berichte von anderen BloggerInnen vom 12.August könnt ihr bei Draußen nur Kännchen nachlesen.

Donnerstag, 10. August 2017

Abschied vom Stillen mit 3,5 Jahren

Unsere Stillbeziehung begann mit einigen Schwierigkeiten (hier nachzulesen), denn ich hatte mich im Vorfeld nicht genügend informiert. Ganz naiv dachte ich, dass das Stillen etwas ganz Natürliches ist, bei dem sich bei uns keinerlei Probleme ergeben würden. Dem war aber nicht so. Das Käferle saugte am Anfang nicht richtig beziehungsweise hatte sie eine leichte Saugverwirrung, weil man ihr leider im Krankenhaus in der zweiten Nacht das Fläschchen gab und ich zu müde und erschöpft war und mich nicht dagegen zur Wehr setzte. Die Folge war, dass ich ungefähr drei Monate lang ums Stillen kämpfte und das Käferle gefühlte tausend Mal am Tag anlegte.
Ich war auch unsicher, ob sie genug Milch bekommt und fütterte zumindest ein Fläschchen täglich zu. Im Rückblick denke ich, dass es vermutlich nicht notwendig gewesen wäre. Außerdem wog ich sie sehr häufig auf unserer Babywaage, was mir wirklich viel an Sicherheit gegeben hat. Nach dieser harten Anfangszeit stillte ich endlich voll und hatte das Vertrauen in meinen Körper erlangt, dass ich mein Baby versorgen kann. Endlich war ich eine richtige "Stillmami", das hatte ich mir so sehr gewünscht und für mich ist am Anfang eine kleine Welt zusammengebrochen als noch nicht klar war, ob ich mein Kind mit meiner Muttermilch würde ernähren können.
Damals war mein Plan mindestens ein halbes Jahr voll zu stillen und spätestens mit einem Jahr abzustillen. Aber es entwickelte sich alles anders...
Das Käferle begann mit einem halben Jahr beziehungsweise schon etwas früher nach Beikost zu verlangen. Aber Muttermilch war dennoch weiterhin ihre Hauptnahrungsquelle.
Die Brust war auch Trostspender, Einschlafhilfe und viel mehr als nur Nahrung für den kleinen Körper. Wir stillten munter weiter und ich sah langsam ein, dass es absurd wäre abzustillen und künstliche Babymilch zu kaufen, wenn mein Körper doch die perfekte Nahrung produziert und das noch dazu gratis und ganz von selbst. So verstrich der erste Geburtstag des Käferles ohne dass die Stillbeziehung ein Ende fand. Ich begann mich langsam an den Gedanken zu gewöhnen, eine so genannte Langzeitstillende zu sein. Obwohl der Ausdruck "Normalzeitstillen" treffender ist, da das natürliche Abstillalter sich zwischen dem 2. und 7. Lebensjahr befindet. Der Gedanke gefiel mir, mein Kind selbst entscheiden zu lassen, wann der Zeitpunkt für sie gekommen ist mit dem Stillen aufzuhören. Insgeheim hoffte ich aber schon, dass dies nicht erst mit 7 Jahren der Fall sein möge.

Im zweiten Lebensjahr häuften sich die Fragen im privaten Umfeld, wann ich denn abstillen wolle und ich wurde mit verwunderten Blicken betrachtet. Ich bemerkte, dass viele Menschen mit meinem Langzeitstillen und auch den Stoffwindeln nichts anfangen konnten. Aber ich bekam auch positive Rückmeldungen und bin hier zum Glück nicht ganz allein mit meinem "Weg".  Das Käferle wurde ein richtiger Stilljunkie und ich hatte den Eindruck, dass sie immer häufiger an die Brust wollte und fühlte mich zeitweise sehr vereinnahmt von ihr. Vor allem nächtliches Dauernuckeln machte mir zu schaffen. Aber im Großen und Ganzen genoss ich das Stillen doch sehr. Irgendwann kam der Zeitpunkt an dem ich lernte, dass eine Stillbeziehung aus zwei beteiligten Personen besteht und die Bedürfnisse von Kind und Mama wichtig sind. So lernte ich das Stillen einzuschränken, wenn es mir zu viel wurde, aber auf liebevolle Art und Weise. Wirklich weniger mit dem Stillen wurde es ungefähr im Alter von 2- 2,5 Jahren.
Bei mir wurde der Wunsch nach einem weiteren Kind größer. Durch das viele Stillen setzte meine Menstruation erst wieder ein als das Käferle ungefähr 2,5 Jahre alt war.
Kurz nach Weihnachten 2016 hielt ich endlich einen positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen...
Das Stillen war plötzlich sehr unangenehm und die Brüste sehr empfindlich. Ich beendete das nächtliche Stillen, da ich es irgendwie nicht mehr konnte. Dies war fürs Käferle nicht so leicht zu akzeptieren. Zum Glück dauerte ihre Wut und Trauer in der Nacht nie lange (meist wenige Minuten), in denen sie sich nicht trösten ließ, aber dann wieder von selbst in den Schlaf fand. Hätte sie länger geweint, hätte ich bestimmt nachgegeben. Einige Monate dauerte die nächtliche Trauer an, wobei ich bis heute nicht weiß, ob es zwingend mit dem Nicht- Stillen in Zusammenhang stand oder eine Art "Nachtschreck" war.
Tagsüber hatte das Käferle inzwischen selbst das Stillen sehr reduziert und im Jänner 2017 blieb die Muttermilch wegen der Schwangerschaft plötzlich ganz aus.
Ich bemerkte aber, dass das Käferle noch nicht bereit war ohne Brust nuckeln am Abend einzuschlafen und so machten wir "trocken" weiter. Für mich war es nicht sehr angenehm, aber auszuhalten.
Es geschah an einem Abend Anfang Juni. Ich las der Tochter ein Buch zum Einschlafen vor und ihr fielen die Augen zu. Einfach so! Ohne Nuckeln!
Mir war gleich klar, dass es nun nicht mehr lange bis zum endgültigen Ende unserer Stillbeziehung dauern würde. Was noch wie ein Zufall wirkte, wiederholte sich knapp eine Woche später.
Ich fragte sie, ob sie mit Brust nuckeln einschlafen wolle oder nur mit Vorlesen und ihrem "Blumenpolster". Sie wählte Vorlesen mit Blumenpolster, aber wollte dann doch nuckeln. Ich ließ sie, entzog ihr dann aber die Brust, da es sich falsch anfühlte und sie gar nicht richtig nuckelte und sie schlief wieder so ein. Ungefähr eine Woche war das Einschlafprozedere so ein Hin und Her zwischen Brust und Blumenpolster. Sie hatte auch Sorge, was sie trinken könnte in der Nacht und ich bot ihr immer wieder die Wasserflasche an und erklärte ihr, dass die Milch ja ohnehin schon lange weg sei.
Seit Mitte Juni ist unsere Stillbeziehung nun endgültig zu Ende und ja ich bin wehmütig, aber im September wird hoffentlich eine weitere wundervolle und lange Stillbeziehung beginnen.

Ich bin schon neugierig, ob das Käferle dann auch wieder wird probieren wollen und wie ich dann reagieren werde. Aber ich denke das lasse ich auf mich zu kommen und ich werde bestimmt die passenden Worte finden.
Einmal fragte mich das Käferle, "warum sie nicht mehr trinken dürfe". Ich wusste erst keine Antwort und meinte dann "es ist der richtige Zeitpunkt, es ist an der Zeit."
Das Ende unserer Stillbeziehung war nicht komplett selbstbestimmt, aber das Käferle war bereit dazu und hat zumindest den letzten Schlusspunkt selbst gesetzt mit dem Ende des Einschlafnuckelns.
Das Ausbleiben der Milch durch die Schwangerschaft war sozusagen höhere Gewalt, das nächtliche Abstillen ging von mir aus und endgültig hat das Käferle unsere Stillgeschichte beendet.



Wie und wann gingen eure Stillbeziehungen zu Ende?
Oder habt ihr nicht gestillt und warum?

Ihr könnt Kleine Mami gerne auf Facebook folgen!

Donnerstag, 3. August 2017

Kinderbücher rund um Schwangerschaft und Babys

Das Käferle freut sich schon sehr auf das Geschwisterchen und ist sehr interessiert an meinem Kugelbauch und dem Bauchzwerg. Es kam in den letzten Monaten immer wieder die Frage nach der Größe des Babys auf. Da ihr Längenmaße bzw Gewichtsmaße noch nicht viel sagen, habe ich die Größe des Babys im jeweiligen Schwangerschaftsverlauf  mit Früchten beschrieben (zb das Baby ist jetzt so groß wie eine Birne). Sie konnte sich das dann gut vorstellen.
Fasziniert ist sie auch von der Tatsache, dass das Baby in meinem Bauch bereits Urin ausscheidet (Lulu macht), hihi...
Zur Zeit macht das Käferle gerne Yoga und Turnübungen mit ihrer Tante und es gefällt ihr sehr, wenn ich erzähle, dass das Baby Purzelbäume schlägt (nun natürlich nicht mehr, da der Platz schon zu knapp ist) oder einen Kopfstand macht. Zum Glück liegt der Bauchzwerg bereits mit dem Kopf nach unten, sodass nichts gegen eine natürliche Geburt spricht.
Dass das Baby unsere Stimmen bereits wahrnehmen kann findet das Käferle auch toll und sie streichelt oft meinen Bauch, spricht mit dem Baby und versucht es von außen zu "sehen". Ich muss gestehen, dass ich diese Momente sehr genieße und überhaupt ihre Vorfreude aufs Geschwisterchen.

Die Bücher rund um das Thema Schwangerschaft und Baby haben wir nicht extra angeschafft, sondern sie sind im Laufe der Zeit zu uns gestoßen.



Wir sind jetzt vier
Dieses Buch bekamen wir von einer Nachbarin geschenkt, die wusste dass wir uns noch ein weiteres Kind wünschen. Es handelt von Moritz, der eine kleine Schwester namens Marlene bekommt. Beschrieben wird die Zeit bevor Marlene zur Welt kommt (Ultraschalluntersuchung, Einräumen der Wickelkommode) und die erste Zeit mit dem kleinen Geschwisterchen. Das Buch ist sehr schön illustriert und das Käferle hat es im Laufe der Zeit immer wieder gerne angesehen.


Ich will auch Geschwister haben
Dieser Klassiker von Astrid Lindgren ist besonders beliebt beim Käferle, aber auch bei mir. Die Eifersucht aufs kleine Geschwisterchen wird thematisiert und  am Ende bemerkt Peter, warum es dennoch toll ist, Geschwister zu haben.

Unser Baby (Wieso, Weshalb, Warum)
Hier wird sachlich auf das Thema Schwangerschaft und Baby eingegangen und viele Details werden beschrieben (Zwillingsschwangerschaft, Nabelschnur usw). Es wird gezeigt, was man so zur Babypflege benötigt. Ein sehr informatives Buch...

Wenn ihr noch weitere Bücher zum Thema empfehlen könnt, freuen wir uns sehr...

PS: Der Beitrag ist nicht gesponsert, die Bücher gefallen uns einfach nur gut.

Dienstag, 1. August 2017

Im August werde ich....

Im August werde ich. ..

  • meinen Geburtstag feiern
  • die letzten Vorbereitungen fürs Baby treffen
  • die Kliniktasche packen
  • hoffentlich noch viele Badetage mit der Familie und Freunden genießen 
  • ein kleines Blessingway- Ritual veranstalten
  • viel Zeit mit dem Käferle verbringen, bald darf sie mich ja teilen
  • mich mental auf die Geburt einstimmen
  • entspannen, faulenzen, die Seele baumeln lassen
  • viele weitere Geburtstage feiern (August ist bei uns Geburtstagsmonat)
  • mich auf mein Sommerbaby freuen!!!!!

Im August werde ich....

Nach einer Idee von Frau Frische Brise.