Donnerstag, 8. September 2016

Trainers aus Stoff Spezial - Teil 2

Heute geht es weiter mit dem Trainerhosen aus Stoff Spezial! Hier könnt ihr den 1. Teil nachlesen. Unsere Tochter ist nun seit ungefähr Anfang Juni trocken und das kam ganz plötzlich. Überraschenderweise war sie in der Nacht sofort zuverlässig trocken, denn da gab es bisher kein einziges Hoppala. In letzter Zeit ist es drei Mal vorgekommen, dass sie in der Nacht munter wurde uns sagte, sie müsse aufs Töpfchen. Anschließend hat sie wieder weitergeschlafen. Tagsüber gab es doch ab und zu einen "Unfall" und vor allem in der Anfangszeit, als dieser neue Entwicklungsschritt auch für mich noch ungewohnt war, fand ich unsere Trainerhosen praktisch.


Wie viele Trainerhosen sind nun sinnvoll?
Welches Material soll die Trainerhose haben? 
Wir haben eindeutig zu viele Trainerhosen. Zu Hause brauchen wir eigentlich keine, da wir keinen Teppichboden oder andere empfindliche Bodenbeläge haben. Wenn wir etwas vorhaben, dann schaue ich, dass unser Käferle vorher noch aufs Töpfchen geht, dann hält sie meist einige Stunden durch. Wenn man Trainerhosen aus einem schnell trocknenden Material wählt, braucht man zb auch nicht so viele. In unserer Stoffwindelzeit war ich ein großer Fan von Bambusviskose, aber bei den Trainerhosen finde ich es eher unpraktisch, wenn die Trainerhose erst nach drei Tagen Trocknungszeit wieder einsatzbereit ist. Eine Trainerhose mit einem Mikrofaseranteil hingegen ist oft nach einigen Stunden wieder trocken. Da die Trainerhose ja meist nur für unterwegs benötigt wird und nicht ewig am Kinderpopo bleibt, fand ich da Mikrofaser recht praktisch.
3-5 Trainerhosen hätten bei uns locker gereicht (vielleicht auch weniger). Möglich wäre auch eine Pocketwindel ohne Zusatzeinlage zu verwenden oder Unterhosen mit Einlagen zu bestücken,... der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Noch einmal kurz zusammengefasst finde ich folgende Punkte vorab beachtenswert:
- Material (hautfreundlich, Trocknungszeit): Bambusviskose, Wolle, Mikrofaser
- Trainerhosen nur für unterwegs oder im ständigen Einsatz
- aufknöpfbar oder nicht (einfacheres an- und ausziehen, wenn die Hose selbst trocken geblieben ist; praktisch für den seltenen Fall, dass auch Stuhl in die Trainerhose geht)
- mit Pocketfunktion, zum Einknöpfen/Einlegen oder All-in-one (Saugvolumen erhöhbar oder nicht)
- für den Nachtgebrauch oder nur für tagsüber; die meisten Trainer sind nur für tagsüber geeignet, da zb beim seitlichen Schlafen garantiert nicht der Urin in der Trainerhose bleibt, hier wären Trainingspants eine Möglichkeit, die nicht wie ein Slip abschließen, sondern weiter unten am Oberschenkel (hier gibt es zb von Maleja Modelle, die einen verstärkten Nässeschutz haben und für die Nacht geeignet sind- für 1 Pipiunfall).
- für die Phase des Trockenwerdens, wenn das Kind den Harndrang bereits rechtzeitig verspürt oder für Windelfrei als Backup, für den Sommer,...
- mit PUL oder ohne PUL
- Preis
- mitwachsend und/ oder in der Größe verstellbar oder nicht

Und nun möchte ich euch noch zwei weitere Trainerhosen vorstellen, die wir genutzt haben:
- Anavy: Diese Trainerhosen sind sehr saugstark, sie halten einen Pipiunfall locker stand. Innen bestehen sie aus kuscheliger Bambusviskose und außen aus PUL. Wir haben sie äußerst gerne verwendet, wobei die lange Trocknungszeit ein gravierender Nachteil ist. Die Trainerhosen lassen sich aufknöpfen und auch mittels der Druckknöpfe in der Weite anpassen. Anavy Trainerhosen gibt es in verschiedenen Größen zu kaufen. Im deutschsprachigen Raum gibt es sie meines Wissens noch nicht zu kaufen.



- Pop in: Diese Trainerhose erinnert an eine normale Unterhose, die etwas gepolstert ist. Sie lässt sich einfach hoch- und runterziehen, hat aber keine Druckknöpfe zum Öffnen und Verschließen. Sie trocknet rasch und ist schnell wieder einsatzbereit. Innen besteht sie aus Polyester und außen aus einem Baumwoll- Polyestergemisch mit PUL.



Mein persönliches Fazit: Wir haben weiter weniger Trainerhosen benötigt als ich zuvor vermutet hätte. Für unterwegs fand ich sie aber schon praktisch. Mittlerweile verwenden wir sie eigentlich überhaupt nicht mehr.

Freitag, 2. September 2016

Im September werde ich...


Im September werde ich...

  • mit viel Elan ins neue Schuljahr starten
  • viele besondere Kinder kennenlernen
  • neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen
  • das Buch "Ich bin dann mal zwei" lesen, das ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe (DANKE)
  • wieder über die Fortschritte beim Hausumbau staunen (Deckendurchbruch für die Treppe, Dacheindeckung vom Zubau, Dämmung des Zubaus, Fußbodenheizung und Estrich im Erdgeschoss, usw)
  • für das Käferle Herbstschuhe kaufen
  • das frühherbstliche bzw spätsommerliche Wetter genießen (Ich liebe ja den Herbst)
  • Herbstschätze im Wald sammeln
  • schauen, dass wir zu Hause nicht im Chaos versinken (das Leben auf einer Baustelle ist nämlich nicht immer einfach)
  • hoffentlich wieder mehr Zeit für das Bloggen finden

Sonntag, 21. August 2016

Zu Besuch bei der Tigerfamilie (WIB)

Die letzten Tage war es hier sehr ruhig und das aus gutem Grund, denn wir waren zu Gast bei der Tigerfamilie. Ich muss sagen, dass ich vor diesem Mini- Bloggertreffen schon etwas aufgeregt war, denn mit der lieben Ricarda schreibe ich schon seit vielen Monaten E-Mails hin- und her, aber ein persönliches Treffen hat es bisher noch nicht gegeben.
Blind Date Feeling sozusagen....
Begleitet wurden das Käferle und ich von der Käfertante, mit der ich mich beim Fahren abwechseln konnte und auch beim Bespaßen des Käferles.

Unser Besuch ist viel zu schnell vergangen und ich muss sagen, dass wir da eine sehr sympathische Familie kennengelernt haben. Auch wenn ich in meinem realen Leben einige befreundete Mamas bzw Elternpaare um mich habe, die einen bedürfnisorientierten "Erziehungsstil" pflegen (Attachement Parenting), so tut mir der Austausch mit gleichgesinnten Mamas online dennoch sehr gut. Danke dafür liebe Tigermama!!!!
Der Blick auf die Bedürfnisse des Kindes und das Ernstnehmen dieser habe ich mit der Tigermama gemeinsam, selbst wenn unsere Kinder in vielen Dingen sehr verschieden sind und andere Bedürfnisse haben. Auch wenn wir manchmal gewisse Verhaltensweisen unserer Kinder nicht so gut nachvollziehen können, so haben sie doch einen Grund, der für das Kind bedeutsam ist und nicht einfach als unwichtig abgetan werden sollte. Und das machen wir, indem wir uns bemühen genau hinzusehen und zuzuhören und dem auf dem Grund zu gehen, was unser Kind in der jeweiligen Situation braucht. Wir achten darauf, ob unser Kind Trost, Ruhe, Sicherheit braucht und versuchen den Alltag und die Umgebung so zu gestalten, dass unsere Kinder "geborgen wachsen" können. Das Käferle braucht viel Nähe und ihre gewohnte Umgebung um sich so sicher zu fühlen, dass sie aus sich herausgehen kann. Für mich war das in den letzten Jahren ein Lernprozess dies zu erkennen, zu akzeptieren, damit umgehen zu lernen und es letztlich auch als etwas Positives zu sehen. Zumal ich sicher bin, dass auch sie sich eines Tages von mir lösen wird und meine begleitende Hand weniger brauchen wird. Bis dahin ist es ein schönes Gefühl, dass dieses wunderbare Mädchen ihre Mama so gerne ganz nah bei sich hat.
Der Tiger und das Käferle konnten sich einmal kennenlernen und beschnuppern, gespielt wurde aber noch mehr nebeneinander als miteinander. Und die Tigermama und ich konnten endlich mal richtig plaudern. Schön war es!


Und nun möchte ich euch noch mit auf diese Reise nehmen, indem ich euch einige Bilder zeige...
Viel Freude beim Anschauen!

Verlinkt bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Frühstück, Quartier, selbstgemachte Marmelade von der Tigermama

Indoor Spielplatz, Pizza essen und Besuch im Tigergarten

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August

Hurra! Es ist wieder der 12. des Monats und ich darf euch unsere 12 Fotos des etwas unspektakulären Tages präsentieren.

Unsere Tochter verlangte gleich morgens nach einem Eis. Ich mache es immer selbst und es schmeckt ihr hervorragend. Heute morgen gab es Marille/Apfel/Banane/Joghurteis. Hmmm...



Ich begnügte mich mit einem Kaffee und bewunderte die schönen Orchideen, die ich von meiner lieben Tante bekommen habe. Danke auf diesem Wege noch einmal für euren Besuch und für die schönen Blumen!!!!



Nach dem Frühstück und dem Zähneputzen hatte ich Einiges zu erledigen und das Käferle durfte/musste mit. Erst haben wir unser Altpapier zur Altpapierentsorgestelle gebracht und dann einige Überweisungen auf der Bank getätigt.


Dann haben wir noch Reiseliteratur und Gastgeschenke gekauft, denn wir verreisen nächste Woche (mehr wird jetzt noch nicht verraten).



 Zu Mittag gab es Hausmannskost- Schnitzel mit Erdäpfelsalat.


Den Nachmittag verbrachte unser Käferle bei der Oma und ich werkelte mit dem Käferpapa an der Zimmerdecke unserer zukünftigen Wohnküche weiter. 


Optisch wäre die Holzdecke zwar wunderschön, aber wir hätten eine miserable Schall- und Wärmedämmung. Daher dämmen wir zwischen den Holzbalken mit Dellwolle und bringen Gipskartonplatten an. Die Holzbalken bleiben sichtbar.



Nach dem Schuften auf der Baustelle waren wir noch einkaufen und haben dann unser Käferle von der Oma abgeholt. Zuhause wurde dann gespielt und aufgereiht (eine beliebte Beschäftigung aktuell).



Heute gab es auch ein warmes Abendessen.



Abendlektüre...


Wer Lust auf weitere Fotos und Berichte vom 12.August hat, schaut bei Draußen nur Kännchen vorbei. Und weil das erst 11 Fotos waren, ist das heute das 12. Bild...


Danke fürs Vorbeischauen!!!

Montag, 8. August 2016

Regenwurm- Beobachtungsglas

Vor einiger Zeit haben wir auf einem Spaziergang einen Regenwurm entdeckt, den unser Käferle sehr faszinierend fand. Sie hat ihn lange und intensiv beobachtet wie er sich fortbewegt, wie er aussieht und auch wie er sich anfühlt  war von Interesse.
Schließlich haben wir ihn samt einem großen Blatt mitgenommen, um ihm für kurze Zeit ein Quartier in einem Glas einzurichten.



Dazu schichtet man am besten abwechselnd Erde und Sand in ein Glas und setzt anschließend den Regenwurm ins Glas.


 Der Lebensraum des Regenwurms sollte feucht gehalten werden. Dazu eignet sich zum Beispiel eine Sprühflasche besonders gut. Wenn es zu nass ist, gefällt es dem Regenwurm aber auch nicht. Unser Käferle liebt das Sprühen mit der Flasche und ich muss darauf achten, dass es nicht zu nass im Glas wird.

 
 

Der Regenwurm kann gefüttert werden mit jeglichem Pflanzenmaterial. Der Regenwurm lockert und durchmischt den Boden.
All dies kann man in dem Glas beobachten.
Bereits im vergangenen Sommer hat unser Käferle nähere Bekanntschaft mit einem Regenwurm gemacht (klick).
Der Regenwurm wird nur für kurze Zeit unser Gast sein und wird dann selbstverständlich wieder in die Natur entlassen.

Freitag, 5. August 2016

10 Dinge, die mein Kind glücklich machen

Aktuell machen folgende Dinge unser Käferle glücklich...

  • Trampolin springen
  • Purzelbäume machen
  • Baby- Spiele (sie selbst ist das Baby)
  • selbst Unterhose und Hose aussuchen und anziehen
  • viele Bücher anschauen
  • andere Kinder nach dem Namen fragen und an der Hand nehmen
  • Schwimmbäder, Badeseen, Bäche,...
  • mit Playmobil spielen
  • Puzzle bauen 
  • den Papa bekochen
 

Nach einer Idee von Emil und Mathilda

Montag, 1. August 2016

Im August werde ich...

Im August werde ich...

  • meinen 30. Geburtstag feiern
  • den Geburtstag meiner Schwester feiern
  • meine liebe Bloggerfreundin Ricarda von Großer Tiger und kleine Biene treffen
  • gemütliche Grillabende verbringen
  • viel mit meiner Tochter am Trampolin springen
  • mich auf das kommende Schuljahr vorbereiten
  • den Sommer noch einmal richtig genießen
  • mit dem Käferle eine neue Spielgruppe besuchen
  • nach Deko- Ideen fürs Haus stöbern
  • mich aktiv am Hausumbau beteiligen



Nach einer Idee von Frau Frische Brise